Lauf- und Arbeitstagebuch eines Langläufers
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 Wulf die Erste


 

Hinweise zu dieser Seite: Ich versuche hier ein Tagebuch mit einigen Meinungsäußerungen oder Aufsätzen 
zu schreiben. Kennt jeder schon von meiner lückenhaften ersten Seite aus 2010.
Das Jahr 2011 finden sie hier.
Der Hyperlink im Datum bringt Sie nach oben.

Donnerstag 03. Mai 2012

Das der Lauf im Harz trotz der Hitze wieder wunderschön war muss ich wohl nicht betonen. Denn neben
den körperlichen Anstrengungen, welche ja erst am Ende zuschlagen, gab es ein Bilderbuchwetter zur
Startzeit, einen herrlichen blauen Himmel, Aussichten auf den Brocken und vieles mehr.
Vieles mehr: Es wurde in der herrlichen Waldluft erst ruhiger als die Läufer nach Benneckenstein weg
waren. Und die können einen Langstreckler ganz schön nerven. 
Und dann war da noch die junge Konvertitin, welche sich mit einem "Christen" unterhielt, der "alles" wusste.
Da musste ich wieder an die Horizonte der Menschen und unser doch so unterschiedlich verlaufendes Leben
und dessen Erfahrungen denken. Es war schlimm, aber harmlos was ich dort gehört habe. Hätte mich als
kleiner Buddha eigentlich einmischen können. Eigentlich wollte ich nur meine Ruhe haben. Die hätte sich
auch in ein Café setzen können und ihren Quark austauschen.

Montag 23. April 2012

Die Schreibfaulheit hält an. Einige Dinge stürmen auf mich ein die Veränderung andeuten.
Der Arbeitsplatz wird sich ändern. Neue Zeiten, neue Menschen. Die alte Stelle und der Urlaub müssen
noch geregelt werden. Nach dem Leipzig-Marathon gestern, fühle ich mich heute schon wieder recht gut.
Die Knochen und Muskulatur sind einigermaßen schmerzfrei und beweglich. Am nächsten Wochenende folgt
die Harzquerung. Ich hoffe das gute Wetter welches angesagt ist, rettet sich bis ins Wochenende. Dann hätte
in Folge viermal beste Bedingungen bei diesem wunderschönen Lauf.

Dienstag 10. April 2012

Wie ich gerade auf meiner Hauptseite vermerke: Es quält sich so dahin. Einzelne Läufe sind gut, aber es
mangelt an der Zufriedenheit. Ich habe noch kein Mittel. Ich freue mich allerdings auf Schmiedefeld und
hoffe das Wetter wird besser und wir haben einen sonnigen Lauf. Derzeit ist es wirklich zum Kotz....
Große Themen gibt es zwar, aber ich bin zu faul zum Schreiben. Auch sind derzeit andere Dinge wichtiger.
Ich muss halt Prioritäten setzen.

Dienstag 27. März 2012

Das vergangene Wochenende mit Umstellung auf die Sommerzeit war wieder einmal mehr der reine Stress.
Wer das nicht versteht ist kein Frühaufsteher und "richtiger" Naturalrunner.
Vielleicht bekommt jeder eine Ahnung davon wenn ich sage das ich in der Regel mit den Jahreszeiten lebe,
aufstehe und laufe. Über ein halbes Jahr muss ich jetzt wieder damit leben, dass allen Anderen auch früher
aufstehen. Mit den Jahreszeiten leben heißt auch das der Sonnenstand zur Uhrzeit passt. Passt er dann aber 
nicht mehr. Allenfalls in der Zeit von Ende Mai bis Ende Juli bin ich im Rhythmus.
Der Mensch macht Lebenserfahrungen, Langzeiterfahrungen. Aber auch die Gegner der Sommerzeit sind 
zerstritten, weshalb es sich nicht lohnt da mit ins Boot zu steigen. Zeitverschwendung. Da leide ich lieber weiter
und und hoffe auf einen ruhigeren Lebensabend wenn ich hoffentlich frei bin zu entscheiden wann ich aufstehe.

Sonntag 18. März 2012

Die letzten zwei Wochenenden hat es Aussetzer gegeben. Die langen Kanten fielen aus. Der Start heute entsprechend
holperig. Es waren die ersten warmen Tage. Gestern auf Schlag über 20 Grad, heute nicht viel weniger. Es wurde
ein langer Lauf mit kleinen Gehpausen. Ich habe ihn trotzdem in meiner Tabelle mit den Kilometern voll gewertet.
Die Gehpausen vielen in die letzte Viertelstunde und vergleicht man die Zeit mit dem letzten Langen (fast gleiche
Strecke, nur ein Kilometer mehr), so war zu schnell. Das ist die Gefahr des schönen Wetters.

Montag 12. März 2012

Das mit dem Training ist so ein "eijen Ding"! Es geht mal rauf, es geht mal runter (nunner).
Es ist noch soviel Unruhe das kein kontinuierlicher Lauf zustande kommt. Leider. Ich fühle mich nur mittel-
prächtig, aber es fehlt das gewisse Etwas! Ich arbeite dran.

Sonntag 04. März 2012

Das man auch mal eine Durchhänger haben darf ist in Ordnung. Erst wenn die Gesamtbilanz über vier Wochen
nicht stimmt, solltest Du dir Gedanken machen. Heute fällt mein langer Lauf aus wegen besagten Durchhängers.
Die Nacht war Schei... und das Wetter typisch Tieflandbucht Leipzig grau in grau. So kann sie auch sein, diese
Stadt.

Donnerstag 01. März 2012

Das heutige Tempotraining ist nicht gelungen. Ich musste abbrechen und auf ruhigen Dauerlauf runter.
Die Strecke war allerdings auch nicht zum besten, so viel mir das nicht schwer. Auf der Halbzeit war ich
trotz zurückschalten auf Dauerlauf noch bei 28 Minuten, was deutlich auf ein zu hohes Anfangstempo deutet
und damit auf eine eingegangene Sauerstoffschuld. Das ist ein Phänomen welches nicht zu unterschätzen ist.
Du fühlst dich gut, hast Kraft, bist ausgehungert nach "Laufen" und dann platzt die Sauerstoffbombe. Da geht
dann nix mehr.

Mittwoch 29. Februar 2012

Das seit Monaten an meiner Laufstrecke zum See Unruhe herrscht, habe ich noch nicht erwähnt.
Eine "Altlast" wird saniert. Die Müllkippe aus DDR-Zeiten ist nicht ganz dicht und die Kleingärtner im Umfeld
können das Grundwasser, sprich Brunnenwasser, nicht zum gießen verwenden. Mit einem heiden Aufwand
wird derzeit der Berg kahl gemacht und irgendeine Masse verpresst. Entsprechend sieht es aus bzw. ist der
Zu- und Abverkehr.

Dienstag 28. Februar 2012

Da schwankt nun auch die Kanzlerin? Keine Mehrheit in ihrer Koalition für das Griechenlandpaket?
Ich habe mich zu Griechenland bisher wenig bis gar nicht geäußert, ich wünsche es diesem Land
und seinen Menschen das alles Geschwafel schweigt, Innenminister Friedrich sich heraushält und
dem Volk alles gegeben wird was es braucht um auf die Beine zu kommen.
Was haben wir nicht für herrliche Urlaube dort verbracht. Das deutsche Banken die Griechen über den
Tisch gezogen haben, einige Unternehmen dabei auch noch mitspielen, liegt auf der Hand.
Die Griechen müssen lernen das sie einem vereinten Europa mehr Pathos streichen müssen. Es geht nicht
sehr freundlich zu in dieser Geldwelt.
wo ich wieder bei dem Thema wäre das für anständig produzierte Ware gutes Geld gezahlt werden muss und
das König Kunde auch wieder anständig bezahlt werden muss für die Arbeit welche er leistet.

Mittwoch 22. Februar 2012

Das Ende dieses Präsidenten liegt nun auch schon wieder eine Woche zurück. Der Neue Alte wird schon
auf den Schild gehoben. Weiter unten schrieb ich, er möge die Größe besitzen allen einen Korb zu geben.
Er hat sie leider nicht, ist ein absoluter Gutmensch und Menschenversteher; unser Herr Gauck.
Um Himmelswillen das ist nicht schlecht und es gibt derzeit tatsächlich keinen besseren Vertreter für unser
Volk und dieses Land. Auch er muss jetzt im Alter noch viel Lernen.
Was den Ehrensold unseres Gestrauchelten angeht, so sollte der sich wirklich noch einmal selbst ernähren.
Hat ja viele Freunde der Gutste. Und wenn er ihn doch erhalten sollte, dann bauen wir halt eine Autobahn 
weniger und wir haben die paar Mille wieder drin. 

Mittwoch 15. Februar 2012

Das Barometer ist immer noch am Boden, die Luft trocken wie in kalten Tagen (alles lt. Wetterstation).
Kann mir das Jemand erklären?
Der heutige Lauf: Sonnenschein, blauer Himmel um die 0 Grad, wenig Glätte, fast der ganze Schnee ist weg.
Da wo noch etwas ist, ist es verharscht und lässt sich gut laufen. Kurzum: Sehr zufrieden. Ich war zwar langsam,
aber das macht zwischendurch mal nix. Der Drive kommt wieder.

Mittwoch 15. Februar 2012

Das Barometer fällt ins bodenlose und doch ist es alles noch erträglich! Stellenweise ist es wie die letzten Jahre
glatt. Ich bin nicht gelaufen, die Eierei tue ich mir nicht an. Mal sehen wie es morgen aussieht.

Dienstag 14. Februar 2012

Der Rolf hat morgen Geburtstag. Die Strecke ging heut gut zu belaufen. Noch! Wir werden sehen was die 
nächsten Stunden bringen.

Der Bundespräsident weilt gerade in Italien. Just in diesem Moment wurde dort ein 1. Staatssekretär entlassen.
Er hat bei Freunden übernachtet. Waren ja nur Bauunternehmer, macht ja nix.

Man sagt das Internet vergisst nix! Auch Fernseharchive vergessen nix, wenn nur die Suche stimmt. "Hart aber Fair",
die Talkshow mit Plasberg, ging da ganz gut mit um. 1999 trauten sich einige Politiker in die Kamera zu sagen, dass auf einigen gesellschaftlichen Einladungen auch "Verbindungen" geknüpft werden um später effizient handeln zu können. 
Nur Herr Wulff scheint da etwas zu verwechseln. Das sind keine Freunde mit dehnen man so etwas macht!

Samstag 10. Februar 2012

Der Winter hat uns fest im Griff. Einige Aufgaben schiebe ich einfach mal vor um nicht laufen zu müssen.
Und Ausreden gibt es immer: Ischa noch Zeit! Holste alles wieder off und so weiter. Stimmt aber!

Mittwoch 1. Februar 2012

Der KFZ-Meister schaut mich von der Seite an: "Bei dieser Kälte wollen Sie laufen?"
Ich habe gerade meine Wagen zur jährlichen Inspektion gebracht und bin heme geloofen.
Es ist tatsächlich an der Grenze, dass Laufen bei Kälte. Da reichen 14 Kilometer.

Donnerstag 19. Januar 2012

Es ist wieder so ein Tag wo ich mich hasse. Regen und drinne bleiben, lieber diese Kiste bedienen als Laufen.
Entscheidend ist aber auch die Enge bis zum Beginn der Arbeit. Ein Wenig baumeln lassen tut da sehr gut, vor
dem Stress. Schließlich muss ich bis 21:00 Uhr durchhalten. Das schlechte Gewissen nagt aber doch. Muss es
aber nicht. Also: Alles wird gut!

Dienstag 17. Januar 2012

Ein Wort zu meiner Stundenrunde. Sie ist nur schnell in einer Stunde oder weniger zu schaffen. Sie hat drei
Teile und ist der derzeitige Gradmesser meiner Tempoeinheiten. Ich mache diese Runde mit Ein- und Auslauf.
wobei der weitere Auslauf auch nach der Zielzeit zum "Cooldown" noch weitergehen kann (ausgehen). 
Ich spüre deutlich die Unterschiede zu Teil 1 und Teil 3. Im dritten Abschnitt bin ich wesentlich besser als im
ersten Teil. Der eigentliche Test ist mit knapp 3,7 Km Teil 2. Er wird so schnell wie möglich gelaufen.

Samstag 7. Januar 2012

Heute wäre Günter Wand 100 Jahre alt geworden. Heute weis ich das ich einige Unikate seines Alterswerkes
im CD-Schrank habe. Also Spitzenmusik vom besten Dirigenten. Dagegen ist Karajan ein Waisenknabe und Weich-
spüler.
Und? Wir haben noch einen Bundespräsidenten. Aber allmählich möchte ich abfällig werden. 
Dieser abgeschobene Konkurrent unserer Kanzlerin ist seinem Amt nicht gewachsen. Aber das geforderte
"zurück zu Gauck", oder wieder politisch pro "Schäuble", sind armselig. Aber so wird es wohl kommen. Nur für
Herrn Gauck bitte ich um Größe und das er dankend ablehnt. Auch Schäuble könnte diese Größe zeigen.
Hoffentlich! Dann kann ich diesen Mann achten. 
Und die Bundesversammlung? Wäre achtenswert, wenn kein Allgemeinplatz belegt wird, sollte diese Abziehfigur
zurücktreten. Das hatten wir schon bei seiner Wahl. Da wäre wahre Größe Gauck gewesen. Oder?
Wir wären heute bei der schwächelnden FDP endlich bei Neuwahlen.
Und? Ist das Volk kalkulierbar? Ich fürchte ja. Und der Spruch "Die Dummen sterben nie aus!" würde auch für
diese Wahlen gelten. Achtlose Nichtwähler ohne Fleisch und Substanz und die restlichen werden von den
Dummen dominiert. Ein Graus! Ich habe leider derzeit zu wenig Zeit für Politik, würde da aber gerne mal einen
Ortsverband aufmischen.
Wenn wir immer mehr Alte werden, warum gibt es da noch keine mir bekannte Gemeinde? Ich denke darüber nach.

Donnerstag 5. Januar 2012

Sturmtief Andrea braust um das Haus mit Regen und Böen. Ich warte mal die Lichtgrenze ab ob ich wenigstens
noch auf die Stundenrunde komme. Die Stundenrunde ist, wie der Name sagt, eine knappe Stunde lang. Einige
Varianten kürzen sie auch ab. Schau meer moal.
Der Präsident hat sich wieder geäußert. Er beabsichtigt im Amt zu bleiben und es auszufüllen. Ausfüllen, ein großes
Wort bei den Vorgängern. Selbst Heinrich Lübke hat es zu seiner Zeit besser gekonnt. Und alle Vorgänger waren
älter und weiser als Herr Wulf.

Mittwoch 4. Januar 2012

Nach einem schönen Lauf von Dunkel nach Hell gehe ich gleich zur Arbeit. Habe es geschafft endlich einen
MP3-Player zu beschaffen. Ein ganz neues Laufgefühl.
Das Laufen im Dunkeln wird allmählich besser. Da ich eh nicht mehr viel Tempo mache, ist es kein großer
Unterschied zum Lauf im Hellen. Sonne ist natürlich schöner, aber die Zeit ist noch nicht danach. Mit diesem
Winter bin ich aber zufrieden. Kann so bleiben. Erinnert mich an frühere Jahre. Wetter ist halt einfach da und
da helfen keine Hiobsszenarien vom Klimawandel. Es ist gut wie es ist. 

Dienstag 3. Januar 2012

Noch ist das Jahr jung und unser Bundespräsidentenamt gerät schon wieder ins Wanken. Das alte Jahr hörte
mit der Diskussion über Wulf auf und das neue beginnt mit dem Paukenschlag das Wulf die Presse; BILD, zum
Schweigen bringen wollte. Man stelle sich vor da ruft der Präsident an, wie der Landrat von Osnabrück bei der
Lokalpostille, um einen unliebsamen Bericht abzuwenden. Unglaublich banal und ich weis nicht was.
Erinnern Sie sich noch an Erich Honecker auf seiner Jagd und die Aussage zum Stand der Republik DDR?
Ähnlich weit weg ist Herr Wulf noch nicht. Er hat vielleicht, verpasst von der Frau Merkel, ein ungeliebtes Amt 
bekommen. Oder war es nur die Gier? Nur Herr Wulff kann es wissen und warum er so ungeschickt agiert.
Auch hier beweist sich wieder ob ich es bin oder der Bundespräsident oder der Schriftsteller, sie "müssen"
ihren "Job" mögen und verinnerlichen. Machen Sie das nicht, haben sie schon verloren.
Wenn das aber dem Präsidenten dieser Republik passiert hat das schon eine andere Dimension.

Sonntag 1. Januar 2012

Neujahrslauf in Leipzig. Gute Vorsätze gibt es keine.

 

impressum

Herbert Oppermann
04277 Leipzig

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 Wulf die Zweite
 Wulff die Dritte

 
 
   
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